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Spirer Administrator

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 19.03.2008 Beiträge: 17 Wohnort: Nordsee
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Verfasst am: 22.03.2008, 12:15 Titel: Kirchen News |
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Spirer Administrator

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 19.03.2008 Beiträge: 17 Wohnort: Nordsee
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Verfasst am: 22.03.2008, 12:23 Titel: Katholische Kirche |
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Grüße vom Papst: "Euch ein frohes Osterfest"
Nach einer düsteren Karfreitagsprozession bei Wind und strömendem Regen bereitet sich der Vatikan am Samstag auf die Feier der Osternacht vor. Um 21 Uhr leitet Papst Benedikt XVI. im Petersdom in Rom die Messe zur Feier der Auferstehung Christi. Höhepunkt der Feierlichkeiten ist am Sonntagmorgen eine weitere Messe und der Segen "Urbi et Orbi" auf dem Petersplatz. Dazu werden mehrere zehntausend Pilger und Touristen aus aller Welt erwartet.
Auch an der traditionellen Karfreitagsprozession beteiligten sich am Freitagabend mehrere tausend Menschen. Entgegen der ursprünglichen Planung trat der Papst nur kurz unter seinem schützenden Baldachin hervor, um selbst das Kreuz zu nehmen. Dann segnete er die Menge und sagte: "Danke, dass ihr unter dem Regen geduldig gewesen seid. Euch ein frohes Osterfest!" Der Vatikan begründete die Abkehr von der ursprünglichen Planung mit der Absicht, das 80-jährige Oberhaupt der katholischen Kirche angesichts des unwirtlichen Wetters und des anstrengenden Feiertagsprogramms zu schonen.
Im vergangenen Jahr hatte Benedikt das Kreuz noch zu Beginn und zum Ende der Prozession selbst getragen. Zu Beginn des Weges am antiken Kolosseum erinnerte der Papst an die Verfolgung der frühen Christen durch den römischen Staat. An diesem Ort seien "vor vielen Jahrhunderten so viele Diener unter den Schreien hungriger Löwen und den Rufen der amüsierten Menge in Stücke gerissen worden." Die Prozession in diesem Jahr stand unter dem Motto der Religionsfreiheit.
China nicht explizit kritisiert
Die an jeder Station des Kreuzwegs verlesenen Meditationen wurden von dem Kardinal von Hongkong, Joseph Zen, verfasst. Der Geistliche beklagte die Verfolgung von Katholiken in vielen Regionen der Welt, vermied es dabei aber, China zu nennen. "Erleuchte das Gewissen der Behörden, dass sie die Unschuld der Gläubigen erkennen", sagte Zen. "Gib ihnen den Mut, die Religionsfreiheit zu achten." Zen hat erklärt, dass der Vatikan sichergestellt habe, dass der Text der Meditationen keine Stellen enthalte, die den Unwillen der Regierung in Peking erregen könnten.
Benedikt bemüht sich um eine Verbesserung des Verhältnisses zu Peking und die Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen dem Vatikan und China. Das Regime in Peking hat die Katholiken 1951 gezwungen, die Bindungen an den Vatikan zu kappen. Gottesdienste sind allein im Rahmen der staatlich anerkannten katholischen Kirche zugelassen, die den Papst zwar als geistiges Oberhaupt anerkennt, aber gegen den Willen des Vatikans seine Bischöfe selbst ernennt. Mehrere Millionen katholische Christen in China gehören inoffiziellen Gemeinden an, die der Repression von Seiten der Behörden ausgesetzt sind. |
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